Das liberale Wahlprogramm zur ÖH-Wahl 2007
Bildungsscheck (Kurzfassung):
Bildungsscheck = Grundsicherung + Bildungsdarlehen
Die Lehre an den Universitäten soll nicht mehr vom Staat finanziert werden. Die Unis treten in den Wettbewerb und heben die Studiengebühren selbst ein. Es soll sich das trotzdem jeder leisten können, deshalb kann man ein Bildungsdarlehen in Anspruch nehmen, das erst ab einem bestimmten Mindesteinkommen rückzuzahlen ist.
Studierende sollen nicht mehr gezwungen sein, die Finanzierung ihres Studiums über dieses selbst zu stellen. Eine Grundsicherung von 750 Euro pro Monat ersetzt bisherige Beihilfen und sonstige staatliche Transferleistungen und wird unabhängig vom Einkommen der Eltern ausgezahlt.
Das bei der Hochschulfinanzierung gesparte Geld soll der Staat teils zur Finanzierung der Grundsicherung für Studierende und teils für Steuersenkungen verwenden.
Freie ÖH (Kurzfassung):
Die Studien-, Universitäts-, und Bundesvertretung ist notwendig als unabhängige und starke Vertretung der Studierenden. Um dies jedoch sinnvoll zu gewährleisten, soll die ÖH in einen Verein umgewandelt werden und die Pflichtmitgliedschaft durch eine Austrittsklausel ersetzt werden. Der Mitgliedsbeitrag wird auf 5 Euro pro Semester gesenkt und die ÖH angeregt, Drittmittel zu lukrieren.
Dadurch, dass die ÖH sich anstrengen muss um Studierende zukünftig zu behalten wird sie unter Druck gesetzt, entsprechende Qualität und einen Mehrwert für alle Studierende zu bieten.
